
Die zentrale Frage war: Reicht Gottes Strafe bis in nachfolgende Generationen so wie es im 2. Mose, 34, 7 geschrieben steht? Wer hätte uns diese Frage besser beantworten können, als Thomas Wagner, Gefängnispfarrer in Heimsheim! Jeden Tag arbeitet er für die Menschen, die gesündigt haben und dafür vom Gesetz bestraft wurden. Er stellt fest, dass sich menschliches Versagen immer auf die folgenden Generationen auswirkt. Die Kinder, die Familien der Verurteilten bleiben zurück, sind die eigentlichen Leidtragenden, weil sie keinerlei Schuld tragen. Der Herr ist kein harmloser, gemütlicher Gott, aber er ist ein gütiger und barmherziger Gott. Und so wirkt seine Treue und Liebe unendlich viel weiter fort als die Strafe. Und nicht nur die vom Gesetz verurteilten Männer im Gefängnis, sondern auch wir dürfen an seine Vergebung glauben. Wir müssen keine Angst haben, wir dürfen mit ihm froh und glücklich leben.