Nach der Ferienpause im August besuchten uns in diesem Monat Kathrin und Ismail, beide aktive Mitglieder einer türkisch sprechenden Kirchengemeinde aus der näheren Umgebung, und erzählten uns von ihrem Weg zum christlichen Glauben. Obwohl Kathrin in einer nichtgläubigen Familie groß wurde, suchte sie bereits früh nach einem spirituellen Lebensinhalt. Sie wandte sich der islamischen Gemeinde zu, besuchte die Moschee und fand viele muslimische Freunde. Dennoch war sie weiter auf der Suche. Eine Freundin erzählte ihr von Jesus und sie begann christliche Veranstaltungen zu besuchen. Sie hatte gefunden wonach sie suchte – die Erfüllung im christlichen Glauben. Kathrin hatte zum damaligen Zeitpunkt auch einen Freund, den sie heiraten wollte. Dazu musste er allerdings auch gläubig werden.
Dieser Mann war Ismail. Er ist türkischer Nationalität und hatte immer große Probleme mit seiner Familie, da er eine deutsche Freundin hatte. Erst zuliebe seiner Freundin las er das alte Testament, hörte christliche Hörspielkassetten und erkannte beim Lesen des Neuen Testamentes dessen Aktualität. Er beschäftigte sich viel mit dem christlichen Glauben und wollte, dass Jesus auch sein Leben bestimmt. Beide gingen in eine christliche Gemeinde, fanden viele Freunde, führten gute Gespräche. Sie suchten nach Vergebung und beteten für Erlösung. Ismail merkte bald, dass eine Sündenvergebung stattgefunden hatte, er fühlte sich erlöst und glücklich.
Die Probleme mit der Familie blieben zunächst, denn nun hatte er nicht nur eine christliche deutsche Freundin, sondern nun war er selbst Christ. Trotzdem hielten beide an ihrem Glauben fest, heirateten und durften schon häufig erfahren, wie Gott unser Leben verändert. Und so hat sich das Verhältnis zu Ismails Familie deutlich verbessert.
Es war kein einfacher Weg, aber die Suche hat sich gelohnt!

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