In diesem Monat war das Gemeindehaus gut gefüllt. Kein Wunder bei dem Thema: „Sex – Was hat sich Gott wohl dabei gedacht?“. Als Familienvater und Mitarbeiter des Weißen Kreuzes kannte sich unser Referent Johannes Lieb bestens aus. Bei diesem Thema war es ihm wichtig, vorauszuschicken, dass unser Gott ein schenkender Gott ist. Er hat uns erschaffen, einen Bund mit uns geschlossen und uns sogar seinen Sohn Jesus geschickt, der für unsere Sünden gestorben ist, damit wir mit unserem Herrn im Reinen sein können. Und so hat er uns auch das Geschenk der Sexualität gemacht. In der Bibel können wir nichts Negatives über diese finden, können aber an verschiedenen Stellen den Umgang mit ihr erfahren. Da die Sexualität zwischen zwei Menschen etwas sehr intimes ist, soll es nach der Bibel nur in der Ehe stattfinden. Auch dies verlangt keine Bibelstelle ausdrücklich, kann jedoch aus der Darstellung der Hochzeitsbräuche entnommen werden. Nach deren Tradition erfolgten erst die Verlobung, das bindende Eheversprechen, und anschließend die Heimholung der Braut ins Haus des Mannes. Erst dann kommt es nach der Tradition zum Geschlechtsverkehr zwischen den Eheleuten. Sexualität enthält eine starke Kraft, die den Schutzraum der Ehe bedarf.
In unserer Zeit ist es nicht immer einfach gegen den Strom zu schwimmen. Freunde können Druck ausüben und die Sexualität wird dann eher zu einem Beweis der Gruppenzugehörigkeit. Es ist wichtig, eine Entscheidung zu treffen, ob das Wort der Bibel mit unserem Willen zu vereinbaren ist. Dann müssen wir zu unserer Entscheidung stehen, auch wenn es manchmal nicht einfach ist. Wir können für uns und für andere beten und uns gegenseitig stärken. Es ist allein deine Entscheidung. Aber Sex gehört nach der Bibel in die Ehe – so hat sich Gott das gedacht.

Einen Moment...