Abhängig… Jesus macht wirklich frei.
Teen Challenge. Eine Organisation, welche die Mission als Hauptziel ihrer Arbeit betrachtet. Sie befasst sich dabei vorrangig mit Menschen, die suchtkrank sind und häufig keinen eigenen Weg aus ihrer Abhängigkeit finden. Im Unity spricht Michael Fischer - Leiter von Teen Challenge Deutschland.
Er hat schon viel erlebt, viel zu erzählen.
Es gibt eine Fülle von Menschen, so Michael Fischer, die von den unterschiedlichsten Formen der Abhängigkeit betroffen sind. Alkohol, Cannabis, Essstörungen usw.- die Aktualität dieser Probleme ist größer denn je! Beispielsweise die Folgen von langjährigem Cannabis-Konsum sind erschreckend. Die Wirkung auf das Gehirn ist extrem groß, erhebliche Konzentrationsstörungen unvermeidlich. Die Gefahr dieser Einstiegsdroge und der hohe Suchtfaktor wird häufig unterschätzt. Ein “normales” Gespräch ist mit den Betroffenen kaum mehr möglich.
Das hält Teen Challenge allerdings nicht davon ab, es dennoch zu tun. Mit eben diesen abhängigen Menschen zusammen zu leben, zu beten und zu arbeiten. Und dabei ihnen Jesus und den christlichen Glauben ans Herz zu legen. Denn “dort, wo menschlich nichts mehr zu machen ist, kann Gott die Menschen verändern”. Und Michael Fischer durfte es schon oft erleben, am Wunder teilhaben, dass Menschen durch den Glauben und die Gemeinschaft ihre Sucht besiegten. Das sieht er als seine Aufgabe. Abhängigen Menschen beizustehen, ihnen Mut zu machen und ihnen eine ganz neue Perspektive aufzuzeigen - ein Leben mit Jesus.
Und wir? Welchen Beitrag kann jeder einzelne von uns leisten? Einmal können wir, so Michael Fischer, diese Menschen in unsere Gebete mit einschließen, denn der Herr erhört unsere Gebete. Zum anderen ist es heute besonders wichtig, dass wir unser Christ-sein ganz aktiv leben, unseren Glauben real werden lassen. Wir können anderen ganz klar zeigen, dass es keinen Grund gibt aufzugeben, vor dem Leben zu verzweifeln, weil wir mit Jesus niemals einsam oder verlassen sind. In einem Leben mit Jesus sind wir nicht deshalb am Ende, nur weil wir nicht mehr weiter wissen. “Es gibt nichts, womit Jesus nicht fertig wird.”
Und auch als Gemeinschaft können wir dies immer wieder nach außen tragen, denn “dort, wo wir den Mut haben geschlossen zu Jesus zu stehen, da werden wir Wunder erleben.”

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