Archiv für Februar 2005

Ganz nah am Vaterherz - 23. Unity im Februar 2005

Unser Februar-Referent Christoph Lang vom Campus für Christus in Tübingen erzählt von seinen ganz persönlichen Erfahrungen zum Thema „ganz nah am Vaterherz“.
Christoph wächst in einem liebevollen Elternhaus, als Einzelkind, auf und genießt eine christlich geprägte Erziehung.
Die Tatsache, dass er zu seinem leiblichen Vater ein eher distanziertes Verhältnis hat, prägt auch sein Bild vom himmlischen Vater. Er dachte immer, er müsse etwas leisten, um Gott gefallen zu können. Heute weiß er, Gott nimmt uns an, und zwar genau so, wie wir sind.
Dies und anderes wurde Christoph auf einer Bibelschule in Toronto erst wirklich bewusst, da er dort zum ersten Mal eine Begegnung mit Gott hatte. Christoph nennt es „eine innere Gotteserfahrung“. Er hatte das Gefühl, dass Gott zu ihm redet. Er hörte: „Christoph, ich liebe dich. Du bist mein geliebtes Kind. In dir habe ich mein absolutes Wohlgefallen.“ Die Botschaft war klar, er muss nichts leisten um ein Kind Gottes zu sein, um Gottes Liebe zu erfahren.
Christoph ist es sehr wichtig, dass wir verstehen, dass wir Kinder Gottes sind und wir seine Stimme hören können, wenn wir ihn reden lassen und fragen: „Was willst du, Jesus, heute mit mir tun?“. Am Gleichnis vom guten Hirten (Joh., 10) macht Christoph noch mal deutlich, dass Gott zu uns redet, ja uns sogar beim Namen ruft und zu uns kommen möchte, so wie der Hirte zu seinen Schafen kommt. Und ebenso hütet er uns.
Wir haben eine Beziehung zu Gott.
Ganz nah am Vaterherz!

2005-02-unity23