Seine Lebensgeschichte, die Ludwig Filter uns erzählt, hat keinen sehr schönen Anfang. Und dennoch ist es, auf ihre eigene Art, fast eine Bilderbuchgeschichte.
Ludwig wächst in einem Kinderheim auf, kommt mit sieben Jahren in eine Pflegefamilie, weil sein Vater im Gefängnis sitzt und seine Mutter bereits verstorben ist. Schule interessiert ihn nicht. Die Aussage eines Lehrers in der 8. Klasse:
„Du bist doch zu blöd einen Pudding an die Wand zu nageln“, hat er bis heute nicht vergessen.
Ludwig wird kriminell, er begeht Diebstähle. Er hat schon Selbstmordgedanken als die Geschichte glücklicherweise eine Wendung nimmt. Er hört eine Stimme, die ihn auffordert, sein Leben nicht einfach wegzuwerfen. Von da an geht es aufwärts. Er lernt Christen kennen und merkte sofort: “Die haben etwas, was ich nicht habe. Und was die haben, das ist gut.“ Er trifft sich mit Christen, führt Gespräche und als er zum ersten mal betet, so erzählt er: „Jesus kam in mein Leben!“
Damals änderte sich viel für ihn. Er bekam ohne Schulabschluss eine Ausbildungsstelle, zog in eine christliche WG und begann, sich zu engagieren.
Heute weiß er, seine Aufgabe liegt in der Mission. Er will Menschen zum Glauben führen. „Ich muss jedem von Jesus erzählen“ berichtet Ludwig.
Heute bedeutet Christ sein für ihn das ganze Leben und er weiß, was er will: „Ich will Reich Gottes bauen!“
Ludwig beantwortete uns im Anschluss noch geduldig unsere Fragen, aß, trank, betete und sang mit uns.
Wir wissen es natürlich und doch sind solche Berichte immer wieder die Bestätigung: Gott verändert uns Menschen. Er kann auch dich verändern.
Vielleicht kann „Unity“ dazu beitragen. Versuch’ es doch einfach und komm’ mal vorbei. Wir freuen uns auf dich!

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